Newsflash
Die Seite: Deutsches Architektur- und Bau-Forum hat mittlerweile auch einen eigenen Bereich für die Stadt Nürnberg angelegt.
nuernberg-architektur.de
Wednesday, 31 December 2008
Ich habe mich entschlossen diese Seite nicht mehr weiter zu pflegen. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Ich werde diese Seite noch etwas online lassen, bevor ich diese Seite auf meine neue Seite umleiten werde. Die neue Seite ist zu finden unter: www.nuernberg-architektur.de
Tag des offenen Denkmals
Sunday, 31 August 2008
Pressemitteilung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz - Zitatanfang:
Bonn, 13. August 2008. Der Tag des offenen Denkmals am 14. September lädt bundesweit alle Geschichtsbegeisterten zu einer Tour in die Vergangenheit ein. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zählt bis heute mehr als 7.000 angemeldete Denkmäler in über 2.500 Städten und Gemeinden. Unter dem Motto "Vergangenheit aufgedeckt - Archäologie und Bauforschung" erklären Fachleute und engagierte Laien aus Denkmalpflege und Archäologie anhand konkreter Beispiele ihre Arbeit. An vielen Orten kann man auf aktuellen Ausgrabungen Archäologen über die Schulter schauen. Neben Tausenden historischen Bauwerken, von der Kirche bis zur Mühle, öffnen wissenschaftliche Labore und Restauratoren-Werkstätten ihre Türen. Interessenten finden das bundesweite Programm mit allen Veranstaltungen in nah und fern unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Alle 49 Länder der europäischen Kulturkonvention beteiligen sich in diesem Jahr im September und Oktober an dem Ereignis. Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals bundesweit. "Ich bin auch nach so vielen Jahren immer wieder überrascht von dem Engagement und dem Ideenreichtum der Veranstalter vor Ort. Mehr als 4 Mio. Besucher pro Jahr am Denkmaltag zeigen die enorme Bedeutung, die unser baukulturelles Erbe für die Menschen hat. Das gibt uns viel Kraft, auch auf die Mühen hinzuweisen, die der Kampf um den Erhalt alter Bausubstanz und archäologischer Stätten mit sich bringt", sagt Professor Gottfried Kiesow, Vorstandsvorsitzender der Stiftung.

Programm für das Land Bayern
HOAI: Der Proteststurm hat Wirkung gezeigt
Wednesday, 20 August 2008
Zeitungsartikel der NZ vom 18.8.2008 - Zitatanfang:
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Wegen des Entrüstungssturms und auf Anraten des Ministerpräsidenten Günther Beckstein (CSU), zog Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CDU) den Referentenentwurf bereits im Mai zurück. Eine Überarbeitung liegt allerdings noch nicht vor. Bei dem Treffen in Nürnberg einigte man sich, bis Anfang September eine solche auszuarbeiten. Vorerst soll die – wie es scheint sehr willkürlich festgelegte – Honorargrenze auf zehn bis zwölf Millionen Euro angehoben werden. Die infame Kürzung begründete das Bundeswirtschaftsministerium damit, Erfordernissen aus der Dienstleistungsrichtlinie nachgehen zu müssen. Eine Verkürzung sei notwendig, um nicht mit dem europäischen Wettbewerbsrecht in Konflikt zu geraten, heißt es. Tatsächlich reicht es aber aus, die Ordnung als Inländer-HOAI herauszubringen. Allein damit ist die EU-Konformität gewährleistet. Ein Gutachten belegt dies. Der neue Entwurf soll auch dieses Problem vorrangig beheben.

Langfristig fordern Architekten und Ingenieure, dass die HOAI grundlegend überarbeitet wird. Immerhin geschah das zuletzt 1996. Es sollen vor allem praxisgerechtere Verfahren, eine anwenderfreundliche Honorarermittlung und konkretere Regelungen für das Bauen eingeführt werden. Eine Abschaffung der HOAI steht nicht zur Debatte. Gerade in Bayern beharren die Oberste Baubehörde und die kommunalen Auftraggeber auf ihr weiteres Bestehen. Denn ohne Honorarordnung gäbe es weder eine Basis für Rechtsfragen noch Vergleichsmaßstäbe. Mittlerweile steht die Parteienlandschaft geschlossen hinter den Bauplanern. Es bleibt abzusehen, was weiterhin geschieht. Johanna Holzmeier

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Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung

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Neues Hotel im ehemaligen «Concorde Viva« am Plärrer
Saturday, 16 August 2008
Zeitungsartikel der NZ vom 2.8.2008 - Zitatanfang:
Nach sieben Monaten Renovierungszeit eröffnet in der Sandstraße 4–8 das Park Inn Hotel im ehemaligen Vier-Sterne-Haus Concorde Viva. 152 Zimmer in der Preislage zwischen 59 und 79 Euro zuzüglich Frühstück stehen für Gäste bereit.

Über dem verglasten Turm, der auf den Plärrer hinausgeht, leuchtet das neue, dunkelblaue Hotel-Logo. Innen dominieren vor allem die bunten Farben rot, blau, gelb und grün. Grasgrüne Teppichböden im Restaurant «Basic«, das 80 Sitzplätze bietet sowie in der «Green Bar«. Hier sind auch Gäste willkommen, die nicht im Hotel wohnen.
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Sabine Göb

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Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung

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Im Behördenkomplex entstehen schicke Lofts
Friday, 15 August 2008
Zeitungsartikel der FN vom 8.8.2008 - Zitatanfang:
Wieder kommt die Erneuerung der Innenstadt ein Stück voran. Und wieder sind die inzwischen in diesem Zusammenhang fast schon obligatorischen Altbausanierer von P & P Wohnbau im Boot. Auch das Objekt ist bestens bekannt: Im früheren Bauverwaltungsgebäude in der Rudolf-Breitscheid-Straße, gegenüber dem «Marktkauf» gelegen, entstehen 26 schicke Wohnungen und Lofts. Mitte 2009 soll Einzug ins «City Central», so der Name, sein.
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Die nächsten Projekte hat Michael Peter schon im Kopf. An der Steubenstraße, dort, wo neulich der alte US-Sendemast fiel, saniert er zwei weitere Armeegebäude, in der westlichen Innenstadt werden Häuser erworben, das Feuerwehrgebäude am Helmplatz hat P & P im Visier. Wenn Fürths Floriansjünger in den nächsten Jahren in ihr geplantes neues Domizil am Schießanger umziehen, will Peter dort noch mehr Wohnungen schaffen.

Wolfgang Händel

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Zeitungsartikel der Fürther Nachrichten

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Jüdisches Museum expandiert in Würfelform
Friday, 15 August 2008
Zeitungsartikel der FN vom 29.7.2008 - Zitatanfang:
FÜRTH - Gewürfelten Zuwachs soll das Jüdische Museum Fürth bekommen. Ein moderner Kubus wurde bei einem Architekturwettbewerb einstimmig als bester Vorschlag für den schon lange geplanten Erweiterungsbau ausgewählt.
Hier kann nicht nur die bislang noch weit entfernt in der Nürnberger Straße untergebrachte Verwaltung samt wissenschaftlicher Bibliothek sinnvoll angesiedelt werden, sondern auch noch dringend benötigte Veranstaltungs- und Ausstellungsräume entstehen. Um Platz für aktuelle Wechselausstellungen zu schaffen, muss bislang die historische Dauerausstellung immer wieder beschnitten werden.
Mit dem Kauf und Abbruch eines baufälligen Nachbarhauses des Museums hatte die Stadt selbst die Möglichkeit für den Erweiterungsbau eröffnet. Realisiert werden soll das 2,5 Millionen Euro-Projekt mit Hilfe der Fürther Kulturstiftung, die bereits für das Kulturforum im ehemaligen Schlachthof und die Musikschule im Südstadtpark Pate gestanden hatte. OB Thomas Jung spricht von einem der bedeutendsten Projekte dieser Stadtratsperiode.
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Aus über 400 Interessenten hatte die Stadt 30 Architekten zum Wettbewerb eingeladen. Die elfköpfige Jury favorisierte den Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft des Bambergers Christoph Gatz mit den Würzburgern Ulrich Manz und Martin Kuntz.
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Volker Dittmar

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Zeitungsartikel der Fürther Nachrichten

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Friedrich-Ebert-Platz: U-Bahn-Bau geht in nächste Phase
Saturday, 02 August 2008
Pressemitteilung der Stadt Nürnberg vom 31.7.2008- Zitatanfang:
Mit dem Vortrieb der U-Bahn-Tunnel geht der Weiterbau der U3 im Nordwesten der Stadt in die nächste Phase. Der bergmännische Vortrieb vom Friedrich-Ebert-Platz zum Kaulbachplatz ist bereits abgeschlossen. Jetzt folgt der Weiterbau der Röhre in Richtung Bielingplatz. Dabei wird zunächst die nördliche Tunnelröhre unter der Rückertstraße und anschließend die südliche Tunnelröhre unter den Gebäuden unterfahren, bevor es dann unter der Heimerichstraße in einem gemeinsamen Tunnel bis zum Bielingplatz weitergeht.

Während der Unterfahrung der angrenzenden Bauwerke kann es zu spürbaren Erschütterungen kommen, die jedoch keine Auswirkungen auf die Substanz und Standsicherheit der Gebäude haben. Ebenfalls lassen sich Geräuschbeeinträchtigungen während der Unterfahrungsphase nicht vermeiden. Die unterirdische Vortriebsphase wird insgesamt rund sieben Monate dauern. Der Vortrieb läuft wie bisher auch „rund um die Uhr“ und auch an Sonn- und Feiertagen, wobei die Abfuhr des Ausbruchmaterials über die Rampe am Friedrich-Ebert-Platz nur werktags von 7 bis 20 Uhr erfolgen wird.

Zur Errichtung eines Notausstiegs sowie zum Einbringen von Baumaterialien ist es notwendig, am Ende der Tunnelstrecke nahe dem Bielingplatz eine offene Baugrube in der Größe von rund 20 mal 40 Metern auszuheben. Hierfür werden ab Montag, 4. August 2008, sechs Bäume auf dem Parkplatz gefällt, die im Zuge der Oberflächenwiederherstellung durch Ersatzpflanzungen ausgeglichen werden. Zudem muss die Durchfahrt der Heimerichstraße zwischen Hallerstraße und Rieterstraße am Bielingplatz gesperrt werden. Eine Umfahrungsmöglichkeit über Rieter- und Hallerstraße wird ausgeschildert. Das Baureferat bittet die betroffenen Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die zeitweiligen Behinderungen und Belästigungen. tom
Exklusive Büros mit Schlossblick
Thursday, 31 July 2008
Zeitungsartikel der NN vom 31.7.2008 - Zitatanfang:
NÜRNBERG - Mit einem Fünf-Sterne-Bürokomplex will die Dr. Lorenz Tucher’sche Stiftung neben ihrem Domizil, dem Patrizierschlösschen in Schoppershof, neue Maßstäbe setzen. An Stelle früherer Schuppen und Lagerhallen entsteht bis Ende kommenden Jahres ein exklusiver Neubau, der bis zu sechs Parteien Platz bietet.

Das Gelände nördlich der Schlossparkmauer war ursprünglich langfristig durch Erbbaurecht an einen Nürnberger Garten- und Landschaftsbaubetrieb vergeben. Als dieser sich andernorts weiter entwickelte, nahm die Stiftung das Grundstück vor vier Jahren zurück, verwarf aber Überlegungen für eine Wohnbebauung ebenso wie etwa für eine Hotelnutzung.

Wegen der vergleichsweise zurückhaltenden Bebauung mit 1800 Quadratmetern Nutz- auf 18 000 Quadratmetern Grundfläche gab die Stadt nach längeren Verhandlungen schließlich grünes Licht für die vorgesehene gewerbliche Nutzung im Wohngebiet. Schließlich bestand der Denkmalschutz – aus Rücksicht auf das benachbarte Schlösschen – noch auf einer steileren Dachform als nach dem ursprünglichen Entwurf der Architekturwerkstatt Matthias Loebermann.
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Wolfgang Heilig-Achneck

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Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten

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Neuigkeiten zum GfK Ereiterungsvorhaben
Tuesday, 29 July 2008
Es sind neue Informationen bezüglich des GfK Erweiterungsbauvorhabens, an die Öffentlichkeit gedrungen. So findet man unter www.felsensteinproject.de/ neue Visualisierungen des Vorhabens. Des weiteren ist die Anzahl der Stockwerke von 14 auf 18 gestiegen.
Freistaat Bayern unterstützt Idee einer UN-Akademie für Menschenrechte
Saturday, 19 July 2008
Pressemitteilung der Stadt Nürnberg vom 17.7.2008- Zitatanfang:
Der Freistaat Bayern setzt sich bei der Bundesregierung für die Ansiedlung einer UN-Akademie für Menschenrechte im Ostflügel des Nürnberger Justizpalasts ein. Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein hat dies jetzt in einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel deutlich gemacht und dabei auch die Regierungschefin gebeten, diese Gründung in Nürnberg „nach Kräften zu unterstützen“.

Dieser Vorstoß der bayerischen Staatsregierung ist im Rathaus und beim Kuratorium Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände auf positive Resonanz gestoßen. Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly erklärte: „Ich freue mich sehr über die Unterstützung des Ministerpräsidenten. Dies ist ein klares Signal an die Adresse der Bundesregierung, dass Stadt und Land gemeinsam daran arbeiten, die UN-Akademie für Menschenrechte in unmittelbarer Nachbarschaft des Memoriums Nürnberger Prozesse anzusiedeln. Ich hoffe, dass unser Anliegen auch in Berlin nachhaltige Unterstützung erfährt. Ich gehe davon aus, dass der Freistaat bei der Realisierung auch mit einem materiellen Beitrag dabei sein wird.“ „Das ist jetzt ein wichtiger Schritt bei der Weiterentwicklung des Standorts Ostflügel des Justizpalasts und macht die Sinnhaftigkeit des Projekts Memorium Nürnberger Prozesse deutlich “, sagt Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner. Mit der UN-Akademie für Menschenrechte in Nürnberg werde die Bedeutung der historischen Prozesse für Gegenwart und Zukunft noch unterstrichen.

Dr. Beckstein hat in einem weiteren Schreiben Dr. Oscar Schneider, Sprecher des Kuratoriums Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, informiert. Wörtlich schrieb der Ministerpräsident an Dr. Schneider: „Die Gründung einer Akademie für Menschenrechte unter der Trägerschaft der Vereinten Nationen verdient aus meiner Sicht Unterstützung. Auch das Bayerische Staatsministerium der Justiz befürwortet das Projekt. Wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Menschenrechte erscheint grundsätzlich sinnvoll, nicht zuletzt, um eine hinreichende Tatsachengrundlage für Forderungen nach ihrer Beachtung und Durchsetzung in anderen Staaten zu verfügen. Ich stimme Ihnen zu, dass ein weltweites Interesse an der Frage besteht, welche Auswirkungen die ,Nürnberger Prinzipien’ auf die Beachtung der Menschenrechte seit 1950 hatten.“

Während die Entwicklung des Memoriums Nürnberger Prozesse, des Besucherinformationszentrums zur Geschichte des Schwurgerichtssaals 600, zügig vorangetrieben wird (geplante Eröffnung zum Jahreswechsel 2009/2010), nimmt nun also parallel auch die im April dieses Jahres vom Kuratorium damit in Verbindung gebrachte Vision einer UN-Akademie für Menschenrechte Fahrt auf. Dr. Beckstein, selbst Mitglied des Kuratoriums Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, schrieb an Dr. Schneider weiter: „Eine UN-Akademie wäre eine hervorragende Ergänzung zum Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände und zum gerade entstehenden Memorium Nürnberger Prozesse. Aus historischen Gründen wäre es nur folgerichtig, eine solche Akademie im Ostflügel des Nürnberger Justizpalastes unterzubringen.“ Allerdings sei hier noch das Problem eines Justizneubaus zu lösen. Dr. Beckstein bat die Kanzlerin, „alle notwendigen Schritte gegenüber der UNO zur Realisierung des Projekts zu unternehmen“.

„Durch diese Bereitschaft der bayerischen Staatsregierung, das Projekt einer UN-Akademie für Menschrechte in Nürnberg zu unterstützen, sind wir der Realisierung einen bedeutsamen Schritt näher gekommen. Ich gehe davon aus, dass sich die Bundesregierung der bayerischen Bitte, das Vorhaben in Nürnberg zu unterstützen, nicht verschließen wird. Die weiteren Schritte sind schon vorbereitet: Es handelt sich um die Erstellung einer Konzeption, nach der die UN-Akademie aufgebaut und strukturiert werden soll. Die inhaltlichen Ziele liegen fest: die Klärung aller Fragen, die der US-Hauptankläger Robert H. Jackson in seiner Anklagerede vom 21. November 1945 angesprochen und offen gelassen hat“, erklärte Kuratoriumssprecher Dr. Oscar Schneider. Weiter heißt es in seiner Stellungnahme: „Der Weltsicherheitsrat verstößt in Simbabwe und im Sudan gegen seine eigenen Prinzipien. Der Internationale Strafgerichtshof wird durch den Sicherheitsrat in seiner Kompetenz und Rechtsprechung behindert. Das Völkerrecht krankt an seinen Exekutivdefiziten. Umso mehr muss eine kompetente und unabhängige wissenschaftliche Institution vor aller Welt offen legen, durch wen der Weltfrieden und die Menschenrechte gefährdet und verletzt werden.“ Ein wichtiger nächster Schritt sei die Erstellung einer Konzeption, nach der die UN-Akademie aufgebaut und strukturiert werden soll. Das Kuratorium wird sich in seiner nächsten Sitzung im Oktober mit den Stellungnahmen der Bundesregierung und der Staatsregierung befassen. sz
Erörterungstermin Flughafen Nordanbindung
Saturday, 19 July 2008
Pressemitteilung der Stadt Nürnberg vom 18.7.2008- Zitatanfang:
Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zu der geplanten Nordanbindung des Flughafens an die Autobahn findet der Termin zur Erörterung der im Zuge des Verfahrens eingebrachten schriftlichen Einwendungen von Montag bis Mittwoch, 21. bis 23. Juli 2008, jeweils ab 10 Uhr im Historischen Rathaussaal des Rathauses Wolffscher Bau, Rathausplatz 2, statt.

Umweltreferent Dr. Peter Pluschke erinnert in diesem Zusammenhang an die vom Nürnberger Naturschutzbeirat, einem unabhängigen, beratenden Gremium, in seiner Sitzung am 28. November 2007 mehrheitlich gefassten Beschluss. Der Beirat stellte nach eingehender Befassung mit dem Vorhaben fest:

„Aufgrund der in den Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren dargestellten erheblichen Eingriffe in das Vogelschutzgebiet Nürnberger Reichswald, den Bannwald, und in die Naherholungs- und Klimaschutzfunktion lehnt der Beirat den Bau der Nordanbindung des Flughafens Nürnberg ab.“ Im weiteren Gang der Argumentation hat der Naturschutzbeirat die Forderung erhoben, dass im Falle einer Realisierung des Vorhabens zur Minimierung seiner Auswirkungen zumindest eine Verlängerung des Tunnels nördlich des Flughafens möglichst bis zum Autobahnanschluss vorgesehen werden sollte.

„Aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes“, so Umweltreferent Dr. Peter Pluschke, „ist dieses Projekt in der Tat in Frage zu stellen.“ Eine gute Flughafenanbindung lasse sich aus Sicht des Umweltreferenten durchaus mit wesentlich weniger Eingriffen in Natur und Umwelt realisieren. Auch erscheine es fraglich, ob die verheißenen Entlastungen Ziegelsteins von Lärm und Abgas mit der Nordanbindung tatsächlich einträten.

Die im bisherigen Planungsverfahren vorgenommenen anderweitigen fachlichen Abwägungen und politischen Entscheidungen haben jedoch zu der bekannten, von der Stadtratsmehrheit aus CSU und SPD getragenen Entscheidung für eine Unterstützung des Vorhabens geführt, die auch vom Umweltreferenten zu respektieren ist. let
Das wird die neue Stadtbibliothek
Saturday, 19 July 2008
Zeitungsartikel der NN vom 18.7.2008 - Zitatanfang:
NÜRNBERG - Noch heuer sollen die Bagger anrücken: Sie geben mit dem Abriss eines Teils der alten Stadtbibliothek den Startschuss für den Um- und Neubau des Hauses am Gewerbemuseumsplatz.

Das Nürnberger Architekturbüro Kappler legte gestern dem Baukunstbeirat seinen überarbeiteten Entwurf vor - und stieß auf Zustimmung. Das ist nicht selbstverständlich, denn ein auf Vorplanungen des städtischen Hochbauamtes basierender früherer Vorschlag war in dem Architekten-Gremium 2007 sang- und klanglos durchgefallen (wir berichteten).
[...]
c.s.

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Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten
Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung

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Geld für Nordanbindung ist da
Saturday, 19 July 2008
Zeitungsartikel der NN vom 17.7.2008 - Zitatanfang:
NÜRNBERG - Lange Monate haben die staatlichen Stellen den Gegnern des Autobahn-Zubringers für den Flughafen die öffentliche Diskussion überlassen. Immer neue Zahlen und Szenarien schwirren seitdem durch die aufgeladene Luft des Bannwalds. Die Lokalredaktion bat das Staatliche Bauamt um die Unterlagen zu dem 60-Millionen-Projekt und ging sie - mit den Experten - durch.

Dabei lässt sich eine Zahl, die bisher genutzt wurde, bestätigen: Genehmigt, so Projektleiter Stefan Ried und Bauamts-Chef Henner Wasmuth, ist die B 4f mit 58 Millionen Euro durch den Bund. Und das Geld dafür ist auch im Bundesetat bereitgestellt, betonen beide. Offen ist noch, wann es freigegeben wird. Baustart an der A 3 könnte Mitte 2009, für den Tunnel 2011 sein.

Die B 4f ist 3,430 Kilometer lang. Die Trasse beginnt (siehe Grafik) an einer neuen Anschlussstelle zwischen den Autobahn-Ausfahrten Nürnberg-Nord und Tennenlohe. Die Nordanbindung endet im Süden hinter dem Airport an der «Flughafenstraße» in einem neuen Kreisverkehr.
[...]
Andreas Franke

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Zeitungsartikel der Nüürnberger Nachrichten

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Jahrhundert-Investition Tucher
Saturday, 19 July 2008
Zeitungsartikel der NN vom 15.7.2008 - Zitatanfang:
NÜRNBERG - Die Tucher-Brauerei hat mit dem Bau ihres Verwaltungsgebäudes auf dem Firmengelände auf der Stadtgrenze zwischen Nürnberg und Fürth begonnen. Es rundet eine Investition ab, die an der Tucherstraße eine der modernsten Brauereien Europas entstehen lässt.

Auf dem insgesamt rund 94.000 Quadratmeter großen Grundstück in Nachbarschaft des Main-Donau-Kanals entsteht zurzeit bereits das neue Sudhaus der Brauerei, das im Spätsommer in Betrieb gehen soll. Es ergänzt das hier bereits vor zehn Jahren entstandene Logistikzentrum mit Abfüllanlage und Lager. «Ende 2008 soll dann auch die Verwaltung an die Tucherstraße umziehen«, heißt es in einer Mitteilung.
[...]
nn

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Investor wirbt für die «Neue Mitte«
Wednesday, 16 July 2008
Zeitungsartikel der FN vom 15.7.2008 - Zitatanfang:
FÜRTH - Seit die Fürther Nachrichten die Pläne für eine «Neue Mitte« publik gemacht haben, wird über das Projekt viel diskutiert. Gestern schlug nun die Stunde des Investors: Der portugiesische Konzern «Sonae Sierra« präsentierte sein Konzept für ein neues Einkaufszentrum mit 25000 Quadratmetern Verkaufsfläche in 110 Läden rund um Breitscheid- und Hallstraße.

Wenn Thomas Binder von der Strategie seines Unternehmens spricht, bemüht er sich sichtbar darum, mit Leben zu erfüllen, was im offiziellen Firmenportrait nachzulesen ist. Von Leidenschaft ist dort die Rede, von «Innovation und Spannung«, die man in die Einkaufs- und Freizeitwelt bringen wolle. Deshalb betont Binder, Deutschland-Chef von Sonae Sierra: Man sei anders als die anderen in der Branche. Beispielsweise «langfristig orientiert«: Noch nie versichert Binder, habe der Spezialist für Einkaufszentren ein Objekt verkauft; alle 48 bestehenden Konsumtempel in sieben Ländern – seit 2000 auch in Deutschland – betreibe Sonae selbst, für jedes hat man sich ein spezielles Thema ausgedacht.

Mit Elan erzählt Binder vom Lissaboner Centro «Vasco da Gama«, das durch über die Scheiben geleitetes Meerwasser gekühlt wird. Oder vom italienischen Brescia, wo Innenarchitekten Waschbecken mit Pneus aus Formel1-Rennen gestaltet haben. Was der Sonae-Geschäftsführer damit untermauern will: «Wir sehen uns nicht als Verkaufsmaschinen, wir verbinden Einzelhandel mit Freizeit und Unterhaltung.«
[...]
Wolfgang Händel

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Zeitungsartikel der Fürther Nachrichten

Übersicht über Artikel dieses Themas:
Zeitungsartikelübersicht der Fürther Nachrichten

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